NHL: Meilenstein für Lidström
Red Wings-Kapitän Nicklas Lidström holt beim 5:2-Erfolg gegen die L.A. Kings seinen 1000-Karrierepunkt. Vanek bald wieder fit.
Typische Pose: Nicklas Lidström bei einem seiner gefürchteten Schlagschüsse.
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Ein großartiges Gefühl es letztlich geschafft zu haben". Nicklas Lidström, 39, ist der erste europäische NHL-Verteidiger der es in seiner Karriere auf 1000 Scorer-Punkte gebracht hat. Der Schwede holte sich beim 5:2 über Los Angeles, mit den Assists zum zweiten und dritten Treffer der Red Wings, seinen 999. und 1000. Punkt.
Dabei ist dies wohl einer der letzten Rekorde eines Mannes, der "Hockeytown Detroit" bereits in der 18. Saison die Treue hält. Lidström gewann als Teil von Schwedens "Tre Kronor"-Team bei Weltmeisterschaften Gold, Silber und Bronze und bejubelte 2006 auch den Olympiasieg.
In der NHL holte sich der schussgewaltige Blueliner sechs Mal den Titel als bester Verteidiger, durfte zehn Mal zum All-Star-Game und gewann vier Mal den Stanley Cup. Zudem wurde ihm als erstem europäischem Kapitän die Ehre zu Teil, die NHL-Siegertrophäe in die Höhe zu stemmen.
Ovie-Gala
Nichts zu holen gab es dagegen für die San Jose Sharks beim Auswärtsmatch in Washington. Die heimischen Capitals, allen voran MVP Alex Owetschkin, ließen den Haien keine Chance.
"AO" konnte sich beim 4:1-Erfolg gleich zweimal als Torschütze feiern lassen und ging somit im "Duell der Torjäger" mit Sharks-Neuzugang Dany Heatley als klarer Sieger vom Eis. Owetschkin glänzte dabei in einer neu zusammengestellten mit Mike Knuble und Brendan Morrison. "Es ist egal mit wem du auf dem Eis stehst. Du musst hart arbeiten und versuchen zu gewinnen", zeigte sich der Russe wenig überrascht vom Erfolg seiner Linie.
Kurze Pause
Entwarnung gibt es dagegen in Buffalo. OEHV-Flügel Thomas Vanek hat aus dem Spiel gegen die Red Wings doch nur eine Schulterprellung davongetragen und könnte schon am nächsten Mittwoch gegen Florida wieder auf dem Eis stehen.
"Gott sei Dank ist es nicht so schlimm, es ist nichts gebrochen und es sind auch keine Bänder gerissen, alles ist nur stark geprellt. Ich habe mich auf dem Eis schon wieder gut gefühlt, für das Wochenende wird es sich aber eher nicht ausgehen", so der Steirer.
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