Sport-News

Das österreichische Fußball-Nationalteam wird während der Weltmeisterschaft 2026 sein Quartier an der kalifornischen Pazifikküste aufschlagen. Als Team Base Camp ist der Raum Santa Barbara vorgesehen.

Untergebracht ist die Mannschaft im Ritz-Carlton Bacara im nahe gelegenen Goleta. Ausschlaggebend für die Entscheidung waren laut ÖFB die ruhige Lage direkt am Meer, die vorhandene Infrastruktur sowie die Möglichkeiten für Regeneration abseits des Trainingsbetriebs. Teamchef Ralf Rangnick hatte das Areal im Rahmen einer Besichtigungstour im Dezember persönlich in Augenschein genommen.

Auch die klimatischen Bedingungen spielten eine Rolle. Das milde Wetter sowie kurze Wege sollen helfen, die Belastungen durch die weiten Flugreisen zu den Spielorten möglichst gering zu halten. Der Fokus liege klar auf Training, Erholung und strukturierten Abläufen während des Turniers.

Trainieren wird das Nationalteam an der nur rund zehn Fahrminuten entfernten University of California, Santa Barbara. Die Universität zählt mit ihren Männer- und Frauenmannschaften zu den angesehenen Fußballstandorten an der US-Westküste. Zentrale Trainingsstätte ist das Harder Stadium mit einem Fassungsvermögen von rund 17.000 Zuschauern.

Das Debüt von Trainer Fabio Ingolitsch verlief nicht allzu vielversprechend. Sturm musste sich bei Feyenoord in Rotterdam 0:3 geschlagen geben. Deshalb ist das Heimspiel am Donnerstag gegen den norwegischen Klub Brann Bergen (21 Uhr, Servus TV), der 2007 das letzte Mal Meister war, nur noch ein Auslaufen, ein Aufstieg in die K.o.-Runde der Europa League ist nach vier geholten Punkten unmöglich. 

Noch nicht mitwirken werden die Winter-Neuzugänge Jusuf Gazibegović, Gizo Mamageishvili und Ryan Fosso, da sie nicht spielberechtigt sind. Dennoch soll ein Sieg her, oder zumindest ein gutes Spiel. „Die Fans sollen mit einem Lächeln nach Hause gehen“, sagt Ingolitsch. 

Premiere in Liebenau

Für den Salzburger ist es der erste Auftritt als Coach in der Liebenauer Arena. „Daher bin ich besonders auf die Atmosphäre gespannt.“ Bis Mittwoch waren etwa 13.000 Karten abgesetzt. Die Fans sollen im Vergleich zum 0:3 in der Vorwoche bei Feyenoord eine Steigerung zu sehen bekommen. „Wir müssen mutiger auftreten und speziell mit dem Ball das Heft stärker in die Hand nehmen“

Das italienische Innenministerium plant angesichts angekündigter Protestaktionen in Mailand anlässlich der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele von Mailand-Cortina am 6. Februar strenge Sicherheitsvorkehrungen. Gerechnet wird mit Demonstrationen linker und pro-palästinensischer Gruppen vor dem Opernhaus Teatro alla Scala. Die Aktivisten wollen unter anderem gegen die Präsenz von Agenten der umstrittenen US-Einwanderungsbehörde ICE bei den Winterspielen protestieren.

"Von Minneapolis nach Mailand" lautet der Slogan dieses Protests, wie italienische Medien am Donnerstag berichteten. Zu der Kundgebung wird auch der Anti-ICE-Aktivist Chris Smalls erwartet. Das Datum gilt als bewusst gewählt: Am selben Tag nehmen US-Vizepräsident James Vance und Außenminister Marco Rubio an der Eröffnung der Olympischen Winterspiele im Mailänder San-Siro-Stadion teil. Begleitet werden sie von Beamten von ICE, die in den USA und international unter anderem wegen der Tötung zweier US-Amerikaner bei Einsätzen gegen Aktivisten in Minneapolis in der Kritik steht.

200 ICE-Beamte begleiten die US-Delegation nach Italien

Das Sicherheitsteam zur Begleitung der US-Delegation soll aus etwa 200 Personen bestehen. Vertreter der Homeland Security Investigations, zu der auch ICE gehört, sollen ohne operative Befugnisse eingesetzt werden und lediglich unterstützende Aufgaben sowie Datenbankabfragen übernehmen. Auf italienischem Staatsgebiet verfügen sie über keine polizeilichen Eingriffsrechte. Anders verhält es sich mit Personal des Auslandsgeheimdienstes CIA und von Bundespolizei-Inlandsgeheimdienst FBI, das wie üblich mit den italienischen Sicherheits- und Geheimdiensten kooperieren soll.

Viele Emotionen gab es im ersten Halbfinale der Australian Open. Und wieder kein Handshake. Aryna Sabalenka schlug  Elina Switolina klar 6:2, 6:3. Die 27-Jährige blieb damit auch im sechsten Spiel ohne Satzverlust. Und die Ukrainerin blieb sich treu: Sie gibt nur wenigen Spielerinnen aus Belarus und Russland die Hand, nur denjenigen, die sich klar gegen den Krieg aussprechen. Während der Partie gab es einige Emotionen, schon am Beginn nach einem umstrittenen Ballwechsel.  

Die belarussische Nummer eins lobte dennoch ihre Gegnerin: "Ich bin froh, dass ich es so klar gemacht habe, Elina hat sehr gutes Tennis gezeigt. Ich bin sehr glücklich mit dem Sieg", sagt Sabalenka, die seit 2023 nur ein Match bei den Australian Open verloren hat. Nach den Siegen 2023 und 2024 verlor sie im Vorjahr das Endspiel gegen die Amerikanerin Madison Keys. Am Samstag (9.30 Uhr MEZ, Servus TV) wartet nun in der Neuauflage des Endspiels von 2023 die Kasachin Jelena Rybakina, die die Amerikanerin Jessica Pugula 6:3, 7:6 schlug. 

In Kitzbühel nannte sich Henrik Kristoffersen bei der Startnummernauslosung für den Slalom mit einem Lächeln „der einzige Österreicher in der Top-7-Gruppe“.

Die Moderatoren wussten nicht so recht, ob der Norweger einen Spaß macht oder ob aus seinem schon länger anhaltenden Kokettieren mit Rot-weiß-rot ernst wird.

Tränen der Freude beim Norweger 

Nach dem extrem emotionalen Sieg in Schladming und vielen Tränen im Auslauf der eisigen Planai ist klar: Kristoffersen will wirklich Österreicher werden.

Der Rekordhalter beim Nightrace (nach Erfolg Nummer 5) feierte den insgesamt 34. Weltcupsieg ausgelassen. Viel gelöster als den ersten Sieg überhaupt vor genau zwölf Jahren, sowie in den Jahren 2016, 2017 und 2020: „Ich kann nicht sagen, dass es mehr Emotionen waren als bei meiner Hochzeit, aber es sind andere, spezielle Emotionen. Ich kann jetzt sagen: ’Schladming ist mein Haus.’ Die Stimmung und die Fans sind da jedes Jahr unglaublich.“

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